Künstlicher Dünndarmausgang - Ileostoma

Der künstliche Dünndarmausgang, die Ileostomie, wird meistens im rechten Unterbauch angelegt, entweder vorübergehend oder als dauerhafte Lösung. Notwendig ist die Ileostomie, wenn ein Dickdarmteil oder der ganze Dickdarm wegen Erkrankung stillgelegt oder entfernt werden muss.

Folgende Erkrankungen können dazu führen, dass in einer Operation ein künstlicher Dünndarmausgang – Ileostomie genannt – angelegt werden muss:

  • Chronisch entzündliche Erkrankung des Magen-Darm-Traktes – Morbus Crohn
  • Chronisch entzündliche Erkrankung der Dickdarmschleimhaut – Colitis ulcerosa
  • Entzündete und durchbrochene Ausstülpungen der Darmwand in den Bauchraum – Divertikulitis, Perforation
  • Gutartige gestielte, polypenartige Geschwülste – familiäre Polyposis
  • Krebs
  • Verletzungen
  • Nach ausgedehnten Darmoperationen und Entzündungen zum Schutze des betroffenen Gebietes

Grundsätzlich sind zwei Arten des künstlichen Dünndarmausgangs möglich; die zeitlich beschränkte oder die definitive Ileostomie.

 

Weitere Infos finden Sie im Ratgeber der Krebsliga Schweiz - die Ileostomie - für Betroffene und Angehörige

 

 


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