Enddarmkrebs (Rektumkarzinom)

Beschreibung

Beim Enddarmkrebs handelt es sich um eine Spezialform des Dickdarmkrebs, welche die letzten 16 cm des Dickdarms betrifft. Es gibt ca. 20 Neuerkrankungen pro 100'000 Einwohner pro Jahr.


Diagnose

Neben der Computertomographie zur Suche von Ablegern wird eine anale Ultraschalluntersuchung sowie ein MRI zur Beurteilung der lokalen Ausdehnung durchgeführt.


Therapie

Häufig, das heißt wenn der Tumor über die Darmwand hinausreicht, oder wenn der Verdacht auf Tumorbefall der Lymphknoten besteht, wird vor der Operation während 6 Wochen eine Bestrahlung mit zusätzlicher Chemotherapie (Radiochemotherapie) als Vorbereitung durchgeführt. Dadurch kann die Prognose und die Chance, dass ohne definitiven künstlichen Darmausgang operiert werden kann, verbessert werden. Damit der Tumor optimal schrumpfen kann, wird die Operation 2 - 3 Monate später durchgeführt.

 

Operation

Die Operation dauert etwa 4 Stunden und wird ebenfalls mit kleinen Schnitten und der Kamera durchgeführt (Laparoskopie). Damit die Darmnaht besser heilt wird häufig ein künstlicher Darmausgang (Stoma) vorgeschaltet. Dieser kann je nach Situation nach 3 - 6 Wochen verschlossen werden. Nur wenn der Tumor direkt in den Schließmuskel einwächst, muss dieser mitentfernt und ein definitiver künstlicher Darmausgang angelegt werden. Dank ausgeklügelten Techniken und modernen Materialien kann aber auch so eine normale Lebensqualität erreicht werden.


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